Rudolf Hollmann
MSc, MBA

Geschäftsführer von Ai1 Hollmann Consulting.

Einkauf führen. Verhandlungen abschließen. Wirkung realisieren.

Ich unterstütze Unternehmen in Situationen, in denen Einkauf wirtschaftlich relevant, organisatorisch komplex und entscheidungsseitig anspruchsvoll wird.

Mein Hintergrund: über 35 Jahre Erfahrung in strategischem Einkauf, Verhandlung, Governance und Transformation – davon viele Jahre in globaler Führungsverantwortung. In meiner letzten Konzernrolle war ich VP Global Procurement – Indirect Spend mit Verantwortung für ein jährliches Einkaufsvolumen von über € 800 Mio. und globalem Verantwortungsbereich über Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Asien.
Ich habe globale Beschaffungsstrategien, Category-Modelle, Governance-Strukturen und Digitalisierungsprogramme aufgebaut – nicht als Konzeptübung, sondern unter realen Bedingungen: internationale Teams, heterogene Stakeholder, komplexe Märkte, klare Ergebnisverantwortung.

Heute arbeite ich als externer Executive-Sparringspartner, Projektleiter und Verhandlungsführer für Unternehmen, die im Einkauf nicht noch mehr Abstimmung brauchen, sondern Klarheit, Entscheidungsfähigkeit und Umsetzungskraft.
Typische Mandate betreffen kritische Verhandlungen, anspruchsvolle RFPs, Einkaufs-Transformationen, Reifegradchecks, Lieferantensteuerung, Supplier Days und den Aufbau belastbarer Governance- und KPI-Logiken.

Mein Fokus liegt auf messbarer Wirkung: realisierte Savings, Cash-Impact, Risikoreduktion, Lieferfähigkeit und Time-to-Value. Entscheidend ist nicht, was theoretisch möglich wäre – sondern was tatsächlich in Vertrag, Bestellung, Budget, Cashflow oder Steuerungsroutine ankommt.

Als Senior Expert bei H&Z und externer Dozent an der FH Joanneum verbinde ich Best-Practice-Methodik mit echter Umsetzungserfahrung. Digital Procurement, KI-gestützte Analyse und Profiling & Mental-/Performance-Kompetenz ergänzen meinen Ansatz dort, wo Druck, Komplexität und Verhandlungsmacht zusammenkommen.

Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf typische Fragen zu Vorgehen, Wirkung und Zusammenarbeit – kurz, klar und entscheidungsorientiert.

Unsichtbar
Was kostet Einkaufsberatung / Procurement Consulting?

Das hängt von Ziel, Scope und Intensität ab (Sparring, Projektleitung, Verhandlungsbegleitung, Transformation). Im Executive Clarity Call klären wir in 20 Minuten, was realistisch ist – danach erhalten Sie auf Wunsch eine 1-seitige Decision Page mit Vorgehen und Aufwandkorridor.

Wie schnell sind Savings realistisch – und wann nicht?

Quick Wins sind möglich, wenn Scope klar ist, Daten verfügbar sind und Entscheidungen stehen. Wenn Mandat, Compliance oder Owner fehlen, bleiben Savings „identifiziert“, aber nicht realisiert. Dann setze ich zuerst Steuerbarkeit, Entscheidungslogik und Umsetzungspfad auf.

Was bedeutet „Spend under Management“ (SuM)?

SuM ist der Anteil des Einkaufsvolumens, der aktiv gesteuert und vertraglich abgesichert ist. Ohne hohen SuM bleibt Einkauf operativ beschäftigt, aber strategisch wirkungslos – weil Wirkung nicht im System ankommt.

Was ist „Maverick Buying“ – und warum ist das so teuer?

Maverick Buying sind Einkäufe außerhalb von Verträgen (Off-Contract). Das kostet Geld durch schlechtere Konditionen, mehr Prozessaufwand und höhere Risiken – und macht Savings unsichtbar, weil die Organisation am Einkauf vorbei kauft.

Wie erhöhen Sie Contract Compliance, ohne Bürokratie zu erzeugen?

Nicht über Appelle, sondern über Leitplanken: klare Rahmenverträge, Freigabe-/Ausnahmeprozess, Rollenlogik und wenige Steuerungs-KPIs. Ziel ist, dass das System Compliance erzeugt – nicht die Hoffnung.

Begleiten Sie Verhandlungen auch direkt am Tisch?

Ja – je nach Mandat als Coach im Hintergrund oder als aktive Verhandlungsführung. Entscheidend ist die Abschlussmechanik: Zielwerte, Paketlogik, Timing, Entscheidungspunkte und ein belastbarer Eskalationspfad.

Was ist BATNA/ZOPA – und warum ist das relevant?

BATNA ist die beste Alternative, wenn keine Einigung gelingt. ZOPA ist die Einigungszone, in der ein Deal möglich ist. Beides bestimmt, ob Sie verhandeln oder nur reagieren – und wie konsequent Sie bei Preis, Leistung und Konditionen bleiben können.

Wie läuft eine Ausschreibung (RFP/Tender) bei Ihnen ab?

Kurz: Vergleichbarkeit herstellen, Lose/Pakete sinnvoll schneiden, Bewertungslogik vorab fixieren, Shortlist diszipliniert führen, Award-Entscheidung sauber begründen. Dadurch werden Ausschreibungen schneller, fairer – und verhandlungsstärker.

Unsichtbar
Welche Kategorien eignen sich besonders für Indirect-Spend-Hebel?

Typisch: IT/SaaS, Beratung/Professional Services, Facility/FM, MRO/Instandhaltung, Logistik/Transport, Travel/Fuhrpark. Entscheidend sind Fragmentierung, Vertragslage, Spezifikationen und Compliance – nicht der Kategorie-Name.

Wie gehen Sie mit Single-Source/Monopol-Lieferanten um?

Abhängigkeit wird zuerst quantifiziert (Impact, Reaktionszeit, Wechselbarrieren). Dann wird eine Alternativstrategie aufgebaut (Dual/Multi-Sourcing, Qualifizierung, Übergangsvertrag) und die Verhandlungslogik darauf ausgerichtet – inklusive Eskalationsmechanik.

Wann ist ein Interim CPO / externe Projektleitung sinnvoll?

Wenn Geschwindigkeit und Umsetzung wichtiger sind als interne Politik: z. B. bei kritischen Ausschreibungen, Eskalationen, Organisationsumbau oder wenn Ressourcen/Owner fehlen. Dann übernehme ich Steuerung, Takt, Entscheidungsvorlagen und Abschlussorientierung.

Was bringt ein Supplier Day konkret?

Ein Supplier Day ist ein Führungsformat: Performance-Review, Erwartungen, Roadmap, Konsequenzen. Richtig eingesetzt erhöht er Verbindlichkeit, reduziert Risiken und macht Lieferperformance planbarer – statt „Beziehungsmanagement ohne Wirkung“.

Welche KPIs nutzen Sie standardmäßig zur Steuerung?

Ein fixes Set aus acht Steuerungs-KPIs: Savings realisiert, Cash-Impact, Spend under Management, Contract Compliance, Maverick Buying Rate, Lieferantenkomplexität, Supplier Risk Score, Time-to-Value/Cycle Time. Wenige Kennzahlen, die Entscheidungen auslösen – nicht Reporting produzieren.

Was bringt KI im Einkauf – und wann ist es nur Spielerei?

KI wirkt, wenn sie Entscheidungen schneller und besser macht (z. B. Spend/Contract/Supplier-Risk-Analytics, RFP-Automation). Ohne Datenqualität, Governance und klare Use Cases bleibt es Tool-Aktivität ohne Impact.

Wie sichern Sie, dass Ergebnisse nach dem Projekt bleiben?

Durch Verankerung im System: klare Rollen/Entscheidungsrechte, Prozessleitplanken, KPI-Routinen und ein fester Steuerungsrhythmus. Sonst kippt Wirkung nach 3–6 Monaten wieder weg – unabhängig davon, wie gut das Projekt war.

Kein Verkaufsgespräch. Keine Präsentation.
Ein strukturiertes Gespräch, um zu klären:
Ergebnisverluste, Risiken, nächste Entscheidung.

Was kommt nach dem Call?
Wenn es passt, bekommen Sie danach eine 1-seitige Decision Page
(Hebel, Risiken, nächster Schritt).